Wer im Glashaus sitzt…

Ihr Lieben,

im letzten Jahr haben wir abrupt aufgehört unseren Blog zu schreiben und das hatte auch einen Grund. Wir finden heute ist der perfekte Tag euch das „Warum“ zu erklären.

Es fing alles am Samstag, dem 02.07.2015, an mit einem Schreiben vom Anwalt mit Betreff:

Nachbar A./. WIR, wg. Unterlassung, Beseitigung Aufschüttung, an.

Es war zugegebener Maßen ein Schock. Dies war überhaupt der erste Brief von einem Anwalt für uns. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr wir im negativem Sinne aus dem Häuschen waren. Besonders da es am Wochenende so ziemlich unmöglich ist, einen rechtlichen Rat vom Profi zu bekommen. Dies war die erste schlaflose Nacht wegen, aber noch nicht einmal in unserem Haus. Die Vorfreude war fürs Erste dahin.

Man muss sagen, es hatte sich schon so etwas angebahnt. Bereits eine paar Wochen vorher kamen Nachbarn A auf uns zu, um uns mitzuteilen, dass Ihnen unsere Terasse nicht gefällt und dass wir Sie entsprechend zurückbauen sollen. Unser Vorschlag einen Kompromiss zu finden wurde sofort abgewehrt. Das aus einem solchen Gespräch kurz darauf so bittere Tatsachen geschaffen werden, war eine der größten menschlichen Enttäuschungen unseres Lebens. Insbesondere wenn man bedenkt, dass man die nächsten Jahre nebeneinander lebt.

In dem oben genannten und einigen weiteren Anwaltsschreiben, welche von nun an hin und hergeschrieben wurden, wurde uns vorgeworfen gegen den B-Plan und gegen die Thüringer Bauordnung zu verstoßen sowie durch unsere Terrasse eine Beeinträchtigung für das Nachbargrundstück darzustellen.

Kurz gefasst, dass Ergebnis war: Wir haben weder gegen die Thüringer Bauordnung verstoßen noch stellt unsere Terrassierung eine Beeinträchtung für das Nachbargrundstück dar. Allerdings wäre da noch der B-Plan. Noch immer ist nicht klar, ob wir gegen diesen verstoßen. Wenn ja, sind wir wohl nicht damit allein im Baugebiet!

Unseren Nachbarn A war es jedoch nicht genug sich an einen Anwalt zu wenden. Nein, parallel dazu wurde eine Anzeige bei der unteren Bauaufsichtsbehörde von Ihnen gegen uns eingereicht von welcher wir durch ein Schreiben des Landratsamtes Eisenberg im Dezember 2015 erfuhren. Es erfolgte von unserer Seite ein weiteres Schreiben durch unseren Anwalt an das Landratsamt mit der Klarstellung der Fakten und der Bitte eines Vorort-Termines. Stattdessen kam heute ein Schreiben mit der Aufforderung des Rückbaus unserer Terrasse. Interessant dabei war, dass plötzlich 3 Anzeigen gegen uns vorlagen. Ebenso wurde darauf hingewiesen, dass in einem Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Bauamtsleiter der Stadt Bürgel und der unteren Bauaufsichtbehörde gab, bei welchem der Vorschlag einer Änderung des B-Plans klar durch die Vertreter der Stadt Bürgel verneint wurde.

Gleich heute hatten wir einen Termin beim Landratsamt, um zu erfahren wer und mit welcher Begründung uns außer Nachbar A angezeigt hatte. Um es gleich aufzulösen: Es zeigte sich, dass nun auch noch Nachbar B eine Anzeige gemacht hatte. Die Dritte betrifft uns nicht.  Aufschlussreich war auch, dass es noch weitere 2 Anzeigen im Baugebiet gibt (wir wissen nicht gegen wen).

Nun die große Frage: Was machen wir? Es gibt nicht viele Möglichkeiten. Im Großen und Ganzen wohl nur Folgende:

  1. Wir geben auf und bauen zurück!
  2. Wir können mit anderen Nachbarn, die ebenfalls gegen den B-Plan mit ihren Terrassierungen oder sonstigen Dingen verstoßen den Bürgermeister und den Bauamtsleiter überzeugen, den B-Plan zu ändern!

Die Anzeigen können nicht zurückgezogen werden und bedürfen der Klärung durch die Behörden. Die Verfahren und deren Bearbeitung haben begonnen – mit allen Konsequenzen für alle Beteiligten.

Wir haben die Auffassung, dass jeder sein Grundstück gestalten darf wie er möchte sofern er eine Beeinträchtigung der Nachbargrundstücke vermeidet. Damit gehören wir leider zur Minderheit.

Fortsetzung folgt.

 

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Umzug, Einzug, Küchendisaster…

Am 12.09.2015 war es endlich soweit: der Umzug ins neue Haus. Schon seit Baubeginn herbeigesehnt sollte es an diesem Tag endlich soweit sein. Doch eine Tatsache dämpfte die Vorfreude heftig: Die Küche sollte nicht pünktlich zum Einzug da sein.

Was davor geschah:

Wie mit der Küchenberaterin besprochen, malerten wir gleich zu Beginn die Küche, damit diese pünktlich zum geplanten Termin eingebaut werden konnte. Geplanter Liefertermin lt. Kaufvertrag vom !13.05.2015! war der 03./04.09.2015. Als wir dann etwas früher als geplant mit den Malerarbeiten in der Küche fertig wurden und auch der Fliesenleger sein Werk vollständig vollendet hatte, schrieben wir Frau M. vom Küchenstudio an, um ihr mitzuteilen, dass mit dem Einbau der Küche begonnen werden kann (natürlich in der Hoffnung, dass es schon früher mit dem Einbau der Küche klappt). Leider hatte sie zu diesem Zeitpunkt Urlaub, sodass wir noch ein paar Tage auf die Antwort warten mussten, welche dann die bittere Wahrheit enthielt: Die Küche kann frühestens in KW 40 also vom 28.09. – 29.09.2015 geliefert werden und eingebaut werden. Auch wenn wir es hofften, es gab diesmal leider kein gutes Ende: Die Küche wurde erst am 28.09. – 29.09.2015 geliefert und eingebaut 😦 Das hieß bis dahin, eine Singleküche, welche ja „großzügigerweise“ vom Küchenstudio gestellt wurde und einige Kellerregale für das Notwendigste als Provisorium zu nutzen. Denn ein „Zurück“ gab es nicht. Es war schließlich alles geplant. Umso frecher war die Email der sogenannten Küchenberaterin:

„Sie können mir glauben, es ist mir wirklich nicht leicht gefallen, es Ihnen zu sagen. Sofort, nachdem ich es wußte, bin ich mit dem Problem an Sie herangetreten. Ich hätte es auch noch vor mir herschieben können, aber nein, das hätte das Problem weder gelöst noch verkleinert.“ Wie bitte? Sie hätte es noch vor sich herschieben können? Da kann doch nicht ernst gemeint sein… Es war schließlich ihr Fehler. Telefonisch hatte sie uns bereits mitgeteilt, dass Sie schlicht und einfach vergessen hat, den Termin mit dem Hersteller zu fixieren. Besonders ärgerte uns, dass wir auf sämtliche Firmen Druck ausgeübt haben, damit auch wirklich die Küche zum geplanten Liefertermin fertig ist.

 

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Es hieß also für unseren einzigen Urlaub in diesem Jahr: Abwaschen und kochen auf 2 Elektroplatten. Hätte ich ein Abenteuerurlaub gewollt, wären wir Campen gefahren. Noch heute bin ich sehr sauer über die Frechheit, welche die gute Frau M. im Nachhinein in einigen Mails besaß. Auch die Gutschrift war im Verhältnis zu den Aufwendungen, die wir zusätzlich hatten, absolut lächerlich. Aber Dinge, die wir nicht mehr ändern können, soll man bekanntlich ruhen lassen!

Aber KEINE Weiterempfehlung von uns bekommt Küchenzentrum Gutes Wohnen!

Der Umzug verlief super, dank toller Freunde und Familie, die fleißig mit anpackten. Auf diesem Wege noch einmal ein riesen DANKESCHÖN ♥ ! So schafften wir es am 12.09.2015 unsere Wohnung in Jena komplett leer zu räumen und bereits die ersten Möbel im Haus aufzubauen. Auch den Transporter konnten wir  pünktlich 5 Minuten vor 18:00 Uhr wieder abgeben. Abends kamen dann noch unsere Eltern und brachten zusammen mit unserem Sohnemann ein paar große, tolle Pflanzen zum Einzug. Da wir völlig erschöpft waren, vielen wir anschließend nur noch in unsere Betten und schliefen (ganz ohne Träume).

Benebelt von den vielen Glückshormonen, den Umzug so unkomplziert und ohne teures Umzugsunternehmen hinter uns gebracht zu haben, hätten wir fast die unschöne Küchensituation vergessen, die uns prompt beim Frühstück wieder in die Realität zurück holte. Es hat genervt zunächst alles hinzuräumen, provisorisch die wichtigsten Dinge in die Regale zu packen und irgendwie die nächsten 25 Tage mit diesem Disaster zu leben. Aber schlussendlich haben wir auch diese Zeit gut überstanden und freuten uns umso mehr, als am 28.09. – 29.09.2015 geliefert und eingebaut wurde.

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Ich denke sie kann sich sehen lassen 🙂 🙂 🙂

 

 

Rückblick auf September 2015

Ihr Lieben,

lang, lang ist’s her. Wir haben seit unserem letztem Beitrag im August letzten Jahres nichts mehr von uns hören lassen. Dies lag zum einen daran, dass zu diesem Zeitpunkt die Eigenleistungen (Malerarbeiten und der Umzug) begannen und zum anderen kamen ein paar unerwartete Hürden auf uns zu. Dazu irgendwann einmal mehr.

Zu unseren Eigenleistungen:

Noch während die Trockenbau- und Fliesenarbeiten fertiggestellt wurden, begannen wir Bauherren gemeinsam mit unseren lieben Helfern (unseren Eltern und Geschwistern) mit den Malerarbeiten. Schon im Vorfeld hatte ich riesigen Respekt vor dieser Aufgabe, besonders bei solchen Ausmaßen. Mit Anleitung unserer fachkundigen Eltern machten wir uns nun an die Arbeit. Begonnen haben wir im Gästezimmer, um einen Raum weitestgehend fertig zu stellen, in dem wir und/oder unsere Helfer während der Malerarbeiten übernachten konnten. Also begannen wir mit dem Schleifen, Spachteln, wieder Schleifen, Grundieren, Tapezieren und Streichen. Wir entschieden uns dafür die Decken vorzubereiten, um sie nur zu streichen. Die Wände haben wir mit Vlies-Raufaser oder Vliesmustertapete beklebt. So arbeiteten wir uns Stück für Stück von einem zum nächsten Raum und kamen für „Nicht“-Profis verhältnismäßig schnell voran…

Am 24.08.2015 war es denn soweit. Zwischen Schleifpapier, Farbe und Tapetenresten wurden uns ganz unkonventionell im Keller die Schlüssel unseres Hauses offziell übergeben. Somit konnte T&C die Bauzeitgarntie auf den Tag genau einhalten. Es gab zwar noch einiges fertigzustellen, wir waren aber dennoch stolz wie Bolle endlich offizelle Besitzer unseres Häuschens zu sein. Während wir das Erdgeschoss fertig tapezierten und den Keller strichen, machten die Fliesen- und Fußbodenleger einen tollen Job, daher nochmals großes Lob an die Firma Steingrüber! Auch die Bäder wurden in dieser Zeit durch die Sanitärfirma Mimietz vollendet, sodass wir sie schon während der letzten Arbeiten unser Gästebad nutzen konnten. Ach ja, zwischendurch kamen dann übrigens noch die Innentüren, auf die wir besonders stolz sind:

Im gesamten Erdgeschoss haben wir Fliesen verlegen lassen, im Dachgeschoss Laminat. Wir sind mit unserer Wahl sehr zufrieden, da sich Alles in Allem zu einem sehr schönen Essemble fügt. Um es schon vorweg zu nehmen, es lief nicht alles so einwandfrei, aber dazu mehr im nächsten Beitrag…

Grundrisse werden fertige Räume oder Endspurt!!!

Als erstes möchten wir uns von ganzem Herzen bei unserer Familie für die fleißige Unterstützung bei den Malerarbeiten bedanken. Die meisten Räume sind mittlerweile mit Tapeten versehen.

Auch die Gewerke sind gut im Zeitplan. Der Trockenbauer hat sein Werk nun fast vollendet (es fehlt nur noch die Bodeneinschubtreppe), die Fliesenleger haben die Bäder vollendet und sind bereits in den Wohnräumen angelangt. Die Sanitär- und Elektrofeininstallition wird in der kommenden Woche vollendet, ebenso wie der Einbau unserer Türen.

Ganz langsam bekommen wir nun eine Vorstellung davon, wie die bisher nur auf Plänen und Zeichnungen dargestellten Räume, ganz real aussehen; und wir sind begeistert. Besonders die bisherigen Fliesenarbeiten sind ein absolutes Highlight. Aufgrund der sehr guten Arbeit, Absprachen und Beratung möchten wir etwas machen, vor dem wir bisher Abstand gehalten haben: Wir empfehlen diesen Fliesenleger in jeder Hinsicht und mit besten Gewissen: Fliesen Steingrüber.

Anbei ein paar Impressionen:

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Geplanter Einzugstermin ist das zweite Septemberwochenende. Wir sind gespannt, ob wir diesen Termin halten können.

Selbst ist der/die Bauherr/in…

Nachdem wir, glücklich über die schön geformten Außenanlagen, letzten Sonntag das Grundstück betraten, fiel uns auf, dass es keinen direkten Weg mehr zu Hauseingangstür gibt. Also griffen wir dieses Wochenende zu Schaufel, Spitzhacke und Spaten und machten uns endlich einmal selbst ans Werk. Nach viel Schweiß und 11 Schubkarren Aushub und 3 Stunden später ist das Werk vollbracht. Das Ergebnis ist nur provisorisch. Allerdings sollten wir und auch die weiter ausführenden Firmen darüber ohne Stürze ins Haus gelangen:

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Gleich zweimal an diesem Wochenende trafen wir auf weitere Bauherren, welche mit der JenHaus GmbH ihren Traum vom Eigenheim erfüllen wollen. Es war schön zu hören, dass unser Blog nicht nur gelesen wird, sondern anderen Häuslebauern das ein oder andere Mal weiterhelfen konnte. Besonders das Thema Rückstausicherung scheint mittlerweile in jedem Bauanlaufgespräch Routine zu sein. Und damit auch jeder eine Vorstellung davon bekommt, wie eine solche elektronische und auch eine mechanische Rückstausicherung aussieht, könnt ihr sie euch hier noch einmal anschauen:

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Kurz noch zum aktuellen Stand: Unser Vorhaben diese Woche aufzuheizen, konnte tatsächlich in die Realität umgesetzt werden. Der Einbau des Strom- und des Wasserzählers erfolgt pünktlich, sodass seit Mittwoch, das sogenannte Estrichaufheizprogramm starten konnte:

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Seit Mittwoch sind wir nun täglich auf der Baustelle, um entsprechend der Hinweise der Sanitärfirma und T&C immer wieder zu lüften. Man mag es kaum glauben, aber auch die Elektriker waren diese Woche wieder einmal fleißig, sodass auch unsere Stufenbeleuchtung vorbereitet wurde:

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In den kommenden Wochen werden wir weiterhin fleißig lüften und hoffen, dass aus unserer kleinen Dampfsauna schon bald ein bewohnbares Haus wird. Bis zum nächsten Beitrag 🙂

Hallelujah – Alle Versorger vollenden ihr Werk…

Nach Monaten des Wartens, nach 3 Straßensperrungen aufgrund von Tiefbauarbeiten und stundenlangen Telefonaten, die etliche Nerven gekostet haben, ist es morgen endlich vollbracht: Abwasser, Trinkwasser, Strom, Gas und Telekomleitung liegen in unserem Haus und werden in Betrieb genommen.

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Zudem hat unser Haus im wahrsten Sinne des Wortes Farbe bekommen. Nein, nicht die kräftige Sonne der letzten Tage, sondern die fleißigen Putzer haben unseren Haus einen sanften Braunton verpasst. Wir finden die Farbe super. Sie ist dezent und passt zu Allem. So haben wir bei den Außenanlagen später, freie Hand.

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Andeutungweise ist es schon oben zu sehen. Auch bei den Außenanlagen hat sich etwas getan. Die Terasse ist geformt und auch der untere Teil des Grundstücks hat zwar keine Farben, dafür aber schöne Formen bekommen. Nun fehlen uns nur noch ca. 50m³ Mutterboden und dann kann der Rasen gesäht werden. Wer einen guten Tipp hat, wo wir Mutterboden kostengünstig bekommen, kann diesen gern als Kommentar hinterlassen. 🙂

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Natürlich ist garten-und landschaftsbaulich noch viel zu tun. Aber die groben Formen sind festgelegt, sodass wir spätestens im nächsten Jahr unseren grünen Daumen und viel Kreativität freien Lauf lassen können.

Am meisten freuen wir uns, dass diese Woche angeheizt wird und wir somit unseren Plan die ersten Malerarbeiten vom 24.07.15 bis 02.08.15 durchzuführen, in die Tat umsetzen können. Für uns heißt es  weiterhin „Hab Geduld mit allen Dingen, aber besonders mit dir selbst.“ (Franz von Sales). In diesem Sinne, allen Bauherren viel Geduld und starke Nerven an diesen sommerlichen Tagen. Bis zum nächsten Beitrag 🙂

Positive Enttäuschung…

Voller Tatendrang fuhren wir heute Morgen zur Baustelle. Schließlich hatten wir uns seit 3 Tagen darauf gefreut erstmals auf unseren Fußboden aus Estrich zu gehen. Zudem hatten wir uns darauf eingestellt, dass es wahnsinnig feucht im Haus ist und wir schon von weitem die beschlagenen Fenster sehen. Umso größer die Enttäuschung, als wir mit 2 Packungen Küchenrolle in der Hauseingangstür standen und nicht ein einziger Wassertropfen am Fenster zu finden war. Statt dessen war der Estrich, zumindestens oberflächlich, an einigen gestellen getrocknet. Ob dies jetzt gut oder schlecht ist, wissen wir noch nicht genau. Sicherlich ist es von Vorteil, rein aus zeitlicher Perspektive betrachtet. Aber ist es auch gut für den Estrich, wenn er so schnell trocknet?

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Wie es nächste Woche weitergeht, wissen wir noch nicht genau. Der Estrich muss nun erst einmal trocknen. Wir hoffen die einzelnen Versorger vollenden in den nächsten 2 Wochen ihr Werk, sodass die Heizung in 3 Wochen hochgefahren werden kann.

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen…

… oder besser gesagt die Versorger. Es hat lang gedauert, bis sie anfingen. Und ebenso lang dauert es bis alle ihr Werk vollbracht haben. Nachdem diese Woche der Gasanschluss seinen Weg ins Haus fand, werden wir kommenden Donnerstag auch einen Stromanschluss im Haus haben. Leider ist seitens des Trinkwasserversorgers, trotz Versprechungen, noch nichts geschehen, sodass wir in der nächsten Wochen wieder hinterher telefonieren dürfen. Der Abwasseranschluss liegt zwar seit der vorletzten Woche auf unserem Grundstück, muss aber noch in unser Haus geführt werden. Wir hoffen, dass dies innerhalb der nächsten 2 Wochen erledigt wird, damit auch das leidige Thema Rückstausicherung abschließend geklärt werden kann.

Auch im Haus hat sich wieder Einiges getan. Die Trockenbauarbeiten sind großteils abgeschlossen und die Fußbodenheizung ist vollständig verlegt, sodass am Dienstag der Estrich gegossen werden kann. Ebenso kommt nächsten Donnerstag der Feinputz an unser Haus, wodurch das Gerüst in den darauffolgenden Tagen abgebaut werden kann.

Ab nächstem Wochenende heißt es dann für uns 3 Wochen lang: LÜFTEN, LÜFTEN, LÜFTEN und hoffen, dass das Wetter weiterhin so trocken bleibt, damit der Estrich gut trocknet.

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14. Bauwoche: Straßensperrung

Kurzfristig mussten wir am Dienstag noch einmal auf unsere Baustelle fahren, um die Farbkarte zur Entscheidungshilfe für die Wahl unseres Außenputzes zu holen. Dort begrüßte uns ein Straßenschild mit der Aufschrift: „Bis Baustelle frei“. Ein paar Meter weiter, direkt vor unserem Haus, fanden wir ein ziemlich großes, tiefes Loch in der Straße vor. Unser künftiger Abwasserzweckverband hatte die Straße geöffnet, um die Abwasserleitung auf unser Grundstück zu legen. Heute war die Straße schon fast wieder geschlossen. Schade nur, dass die Straße wahrscheinlich noch ein weiteres Mal für unsere Stromversorgung geöffnet werden muss.

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Dieses war jedoch nicht das einzige Highlight. Heute fanden wir gleich mehrere Überraschungen im Haus vor. Gleich zuerst, nach dem wir durch die Eingangstür kamen, strahlte uns die nigelnagelneue Treppe entgegen. Wir konnten nun, ganz ohne Sturzgefahr, das Dachgeschoss erklimmen. Dort fanden wir richtige, ganz reale Räume vor und konnten nun das erste Mal unseren Grundriss des Dachgeschosses, hautnah und in 3D bewundern. Auch die Sanitärfirma war fleißig. So wurden schon erste Vorbereitungen für die Fußbodenheizung getroffen und die wichtigsten Wasser und Abwasserrohre verlegt. Hier ein paar Eindrücke des heutigen Nachmittages:

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Auch wir verarbeiten nun erst einmal die vielen Eindrücke des heutigen Tages. Denn schon morgen werden die nächsten Baufortschritte folgen und es gibt noch eine Menge Dinge zu tun. In diesem Sinne eine schöne Woche und bis zum nächsten Beitrag 🙂

13. Bauwoche oder auch HALBZEIT!!!

Vergangene Woche war ENDLICH einmal wieder eine 5-Tage-Woche. (Natürlich finden auch wir verkürzte Wochen durchaus erholsam, dennoch sind für Bauherren solche kurzen Wochen immer wieder eine neue Geduldsprobe. Wenn wir eingezogen sind, werden wir uns sicher wieder über jeden Brückentag freuen.) Über entsprechend viele Fortschritte können wir berichten:

Unser Häuschen ist nun von außen komplett verputzt und muss zunächst 14 Tage trocknen, damit anschließend der Feinputz aufgebracht werden kann. Also nicht wundern: die aktuelle Camouflage-Optik ist noch nicht das entgültige Ergebnis. Weiterhin ist unser Dach komplett gedämmt und mit Folie versehen worden, sodass in dieser Woche der Trockenbau angebracht werden kann. Auch Innen wurden die Wände komplett verputzt. Es kann nun zeitnah die Fußbodenheizung verlegt werden.

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Für uns gestaltet sich akutell das Kommunizieren mit den jeweiligen Grundversorgen sehr schwierig. Nicht nur, dass man für jedes Versorgungsmedium einen anderen Auftragnehmer und somit andere Ansprechpartner hat. Es braucht auch sehr viel Zeit und Ausdauer, um diese jeweils zu erreichen und Abstimmungen mit Ihnen zu treffen. Wir hoffen sehr, dass wir diese Problematik innerhalb der nächsten 4 Wochen abgeschlossen haben. Denn bis dahin soll die Fußbodenheizung angeschlossen und das erste Mal aufgeheizt werden.